Urlaubsbericht - Seite 2
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Da der Wasserstand der Salza zu unserer Zeit sehr niedrig war, sind wir am eigentlichen 1. Tag der Wildwasserwoche gleich ein 12 Kilometer langes Stück oberhalb des Campingplatzes Wildalpen gefahren. Ein bisschen Wassergewöhnung, Kehrwasser fahren und die alten Hasen haben die Zeit natürlich gleich zum "Spielen" genutzt.

Das Experiment
Wandercanadier !

Georg und Ulrike sind diese Strecke mit ihrem Canadier gefahren und haben uns ein paar Mal gezeigt, dass das Wasser wohl temperiert ist zum Schwimmen. An unserer Pausenstelle haben sie dann doch aufgegeben und sind nicht mit uns die reißenden Fluten weiter hinunter gefahren. Insgesamt war die erste Tour für alle erfolgreich. Hiermit meine ich aber insbesondere unsere Wildwasserneulinge, die gesehen haben, dass natürliches Wildwasser etwas ganz anderes ist als z.B. die Wildwasserstrecke in Hildesheim. Und so manch einer konnte bis zum späten Abend nicht genug bekommen und ist noch auf der Hausstrecke aktiv gewesen; wie eigentlich jeden Abend in dieser Woche.

Bis auf die Touren war dann jeder "auf sich alleine gestellt". So hatte jeder die Möglichkeit noch andere Unternehmungen zu machen und das Salzatal mit seinen kleinen Nebentälern, wie zum Beispiel das wunderschöne Apfeltal, zu Bewundern. Oder auch einfach die Sonne, die uns netterweise die ganze Woche begleitet hat, mit ihrer Wärme zu genießen.
Am nächsten Morgen wurden wir dann wieder vom Bäcker geweckt, der die Brötchen direkt auf dem Campingplatz verkauft. Sehr angenehm, abgesehen für diejenigen, die länger schlafen wollen. Die Hupe des kleinen VW-Busses geht durch jede Zeltwand. Auch durch die der Blechzelte, andere nennen sie auch Wohnwagen.
Von diesem Tag habe ich nicht viel zu Berichten. Ich habe Babysitting für unsere Jüngsten, Julia (7) und Jonas (4) gemacht.
Gepaddelt wurde eine kurze Strecke von Wildalpen nach Fachwerk. Rund 7 Kilometer leichtes Wildwasser bis zur Mündung der Lassing in die Salza. Landschaftlich durchaus als schön zu bewerten. Auf dieser Strecke kommen dann auch eigentlich die "Spielkinder" unter uns Paddlern auf ihre Kosten. An einer Felswand, wo sich normalerweise ein dickes Prallpolster bildet, kann wild gekerzt werden. Dieses Mal war der Wasserstand allerdings nicht so toll und so blieb diese Freude, wie mir berichtet wurde, eher aus.
Tja man kann halt nicht immer alles haben - schönes Wetter und viel Wasser, dieses Prinzip gilt nicht unbedingt auf einem Grundwasserfluss wie der Salza.

Und abends eine
entspannende Massage

An diesem Abend gab es dann ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für unseren Thomas. Nina und Andi spendierten ihm eine Massage in der Sauna von Hinterwildalpen. Für Sauna - Fans und besonders für die, die es werden wollen ist diese urige, kleine Sauna mit "eigenem" Bach zum abkühlen ein absolutes Muss!

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