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Kanu-Slalom gehört nicht nur fest zum Programm der Olympischen Spiele,
sondern ist heute auch ein fester Bestandteil des Lüneburger Kanu-Clubs.
Dort wo sich manch einer in Lüneburg die Frage stellt, was das für
Stangen über der Ilmenau bei Schröders Biergarten am Wandrahmpark
sind, trainiert regelmäßig die Slalomgruppe des Lüneburger
Kanu-Clubs.
Bereits 1965 entstand aus der Jugendgruppe eine Slalomgruppe, die in den
letzten Jahren auch schon sehr erfolgreich war. So wurden mehrere Nordeutsche
Meister- und auch Landesmeistertitel gewonnen.
 Beim
Kanu-Slalom sind Kraft und Geschicklichkeit die wichtigsten Faktoren.
Über einem Fluss oder einer künstlich angelegten Wildwasserstrecke
werden 18 bis 25 Tore aufgehängt. Sie müssen von den Sportlern
so schnell wie möglich durchfahren werden - teils mit, teils gegen
die Strömung, was angesichts der Hindernisse und Wellen oft sehr
schwierig ist.
Wer die Torstangen berührt oder gar ein Tor verpasst, bekommt dafür
Strafsekunden. Die Strecken sind meist ca. 300 bis 350 Meter lang, so
dass die Zuschauer dass Rennen hautnah verfolgen können.
Wettkämpfe im Kanu-Slalom gibt es seit 1935. Weltmeisterschaften
im Kanu-Slalom werden seit 1949 ausgetragen. Neben Kanu-Rennsport ist
Kanu-Slalom eine der beiden olympischen Kanu-Disziplinen. Daneben gibt
es auch Weltcup-Rennen, Junioren- Welt- und Europameisterschaften und
Deutsche Meisterschaften. Im internationalen Vergleich ist Deutschland
eine der Top-Vier-Nationen.
In
Deutschland werden jedes Jahr etwa 70 Wettkämpfe ausgetragen. Dabei
reicht das Spektrum von Nachwuchswettkämpfen auf einfachen Flüssen
bis hin zu internationalen Wettkämpfen im schweren Wildwasser.
Ein Zentrum ist dabei die Stadt Augsburg.
Dort entstand für die Olympischen Spiele 1972 der so genannte Eiskanal
eine künstliche Wildwasserstrecke, die zwar mit natürlichem
Wildwasser nicht allzuviel gemein hat, aber immer noch eine der faszinierendsten
Kanu-Slalom-Strecken der Welt ist.
Wer mehr über die Regeln im Kanuslalom erfahren möchte, klicke hier.
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